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KI-Dilemma im Recruiting: Wenn Künstliche Intelligenz echte Talente unsichtbar macht

Zwei Drittel aller Bewerbungen auf Ihrem Tisch haben inzwischen einen stillen Mitautor: Künstliche Intelligenz. Das zeigt die Talent Trends-Studie 2026 von Michael Page (über 60'000 Befragte weltweit), über die presseportal.de berichtet. 67% der Jobsuchenden nutzen KI, um Lebenslauf und Anschreiben zu optimieren. Gleichzeitig setzen 55% der Arbeitgeber KI ein, um Bewerbungen zu sichten und zu bewerten. Für Alters- und Pflegeheime oder Spitäler, die auf echte Beziehungs- und Fachkompetenz angewiesen sind, ist das ein Warnsignal: Wenn beide Seiten dieselbe Technologie zur Optimierung nutzen, wird die Bewerbung glatter, aber nicht ehrlicher. Die Studie bringt es auf den Punkt: «Die persönliche Handschrift, die Idee hinter einem Anschreiben oder die Art, das eigene Berufsleben zu erzählen, wird geglättet. Am Ende klingen viele Bewerbungen professionell, aber erstaunlich ähnlich.» Nur 57% der Unternehmen trauen sich zu, KI-optimierte Unterlagen zu erkennen. Ein Drittel gibt offen zu, es nicht beurteilen zu können. Was heisst das für Ihren Auswahlprozess? KI-Nutzung ist kein Ausschlussgrund, aber ein Anlass, genauer hinzuschauen. Strukturierte Interviews, praktische Arbeitsproben und Fallbeispiele aus dem Betreuungsalltag zeigen zuverlässiger, wer zu Ihrem Team passt, als das perfekteste Anschreiben.

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